Kinderinvaliditätsversicherung

Die Kinderinvaliditätsversicherung ist eine Vorsorgeversicherung, in welcher die Eltern ihr Kind versichern können, um die Kosten einer Schwerbehinderung bezahlen zu können.. Je nach Versicherungsvertrag kann hier im Leistungsfall eine monatliche Rente gezahlt werden. Bei einer vereinbarten Rente von 1000 € liegt der Jahresbeitrag je nach Versicherer im Jahr zwischen dreihundert und fünfhundert Euro. Die Kinderinvaliditätsversicherung bietet dem Kind einen umfangreicheren Versicherungsschutz, als eine einfache Unfallversicherung. Egal ob die Schwerbehinderung durch Unfall, oder Krankheit auftritt, der Versicherungsschutz besteht. Wenn für das Kind eine Behinderung von 50 % und mehr bestätigt wurde, zahlt die Versicherung.

Bei der Zahlung bzw. schon beim Vertragsabschluss sollte der laufenden Rentenzahlung gegenüber einer Einmalzahlung der Vorrang gegeben werden. Die dauerhaft gezahlte Rente kann besser helfen, die anfallenden Ausgaben lebenslang zu decken.

Sehr wichtig ist, dass beim Vertragsabschluss zum einen das Kleingedruckte, wo die Leistungen ausgeschlossen werden, genau gelesen wird. Viele Versicherer schließen zum Beispiel Neurosen, Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen aus, obwohl das häufige Ursachen für eine Schwerbehinderung im Kindes- und Jugendalter sind. Zum anderen muss der geforderte Gesundheitsbogen exakt (am besten mit einem Arzt) ausgefüllt werden.

Die Kinderinvaliditätsversicherung sollte so früh wie möglich abgeschlossen werden, weil beim Kleinkind die Bedingungen bei vielen Anbietern am günstigsten sind und noch oft noch keine Vorerkrankungen vorliegen. Einige Versicherer bieten den Versicherungsschutz schon ab der sechsten Woche an.